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Vorwort

Hilfe, mein Mann läuft!

42 Kolumnen auf dem Weg zum ersten Marathon

von

 

Vorwort

Männer und ihre seltsamen Hobbys: Ich wette, so manche Frau könnte ein ganzes Buch darüber schreiben. Lange Zeit dachte ich, dass mein Mann da eine Ausnahme darstellt. Es gab keinerlei Auffälligkeiten, die mich hätten stutzig machen können: Sport, Filme und Freun­de, die ganz normalen Hobbys eben. Doch plötzlich wurde aus dem Hobbysportler ein Marathonläufer …

Dabei fing alles so entspannt und freudig an: Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin! Spontan planten wir einen kurzen Städtetrip, nicht ahnend, dass just an diesem Wochenende auch zig Laufverrückte durch Deutschlands Hauptstadt rennen werden. So haben wir uns nebst Fernsehturm und Brandenburger Tor auch von Krämpfen geplagte Marathonläufer angeschaut, wie sie mit schmerzverzerrtem Gesicht vor dem Besenwagen umhertorkelten. Wer tut sich freiwillig so etwas an? – dachte ich mir. Diese Frage wurde mir schneller beantwortet, als mir eigentlich lieb war: mein Mann. Noch vor Ort beschloss er, selber einen Marathon zu laufen – und das nicht irgendwann und irgendwo, sondern im nächs­ten Jahr in Berlin.

Kaum zu Hause angekommen, rannte er auch schon los. Und ich? Davonlaufen war offensichtlich keine Option, mein Mann hätte mich sowieso bereits nach wenigen Metern eingeholt. Da meine beste Laufdisziplin eher das ”Verlaufen” ist, entschied ich mich schliesslich für eine etwas angepasste Form des Marathons: in 42 Kolumnen fest­hal­ten, wie mein Alltag mit meinem Marathon-Mann so “verläuft”.

Entstanden ist letztendlich kein monotones Trai­nings­tage­buch, sondern ein unterhaltsamer Abenteuerbericht.

Mein Mann trägt an all’ dem die grösste Schuld … und ihm gilt natürlich auch der grösste Dank: Er liess mich nicht nur an diesem unglaublichen Abenteuer teilhaben, sondern nahm sich auch immer Zeit, um jede Kolumne kritisch zu betrachten und mich zu unterstützen. Dies ta­ten auch meine Freunde, allen voran Christine, die mir nebst Inhalten auch immer wieder Mut zusprach. Natürlich bin ich auch meiner Familie dankbar, dass sie mir die Freude an Worten so früh mit auf den Weg gab. Die lange Autofahrt, auf der ich von meinen beiden älteren Geschwistern das ABC gelernt habe, trage ich stets in Gedanken bei mir. Merci auch an Andreas, Hagen und Mansing, die dieses Buch mit mir umgesetzt haben.

 
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