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Ted Nelson sorgt sich bereits 1974 über die möglichen Einschränkungen der Bürgerrechte durch computergestützte Überwachung

wither-the-fbi-computer-lib-p58-ted-nelson_bunIn einem kurzen Beitrag mit dem Titel «Whither The FBI?» auf Seite 58 seines 1974 erstmals erschienen Buches «Computer Lib / Dream Machines» portraitiert Ted Nelson, den 1973 vom damaligen US-Präsidenten Richard Nixon zum neuen Chef des FBI ernannten Clarence M. Kelly als einen aktiven Nutzer der damals noch neuen technologischen Möglichkeiten, der bereits während seiner Zeit als Polizeichef von Kansas-City verschiedene Computer-Systeme eingeführt hat. Er meint darum:

«What Kelly does is thus of interest to us all. The big question is whether, for all his concerns with police automation, he is also concerned with the freedoms this country used to be about.»

Eine wichtige Frage, die uns im Zusammenhang mit den Verantwortlichen für präventiv ermittelnden Polizeibehörden mittlerweile nicht mehr nur in den USA, sondern in der ganzen Welt beschäftigt.

Nelson ergänzt seinen Beitrag mit einem Zitat welches er Edmund Burke zuschreibt, im Web aber überall steht, dass es von William Pit dem Jüngeren sei. Unabhängig davon, vom wem es stammt, es passt auch heute noch:

«Necessity has been the excuse for
every infringement of human freedom.
It is the arguments of tyrants;
It is the creed of slaves.“
(Edmund Burke)»

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