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Man »spielt« auf der Maschine. Alles sofort verfügbar.

Es ist immer wieder interessant zu sehen, wie sich die Welt, die wir zu erschaffen glauben, langsam und gemächlich selbst entwickelt. Wir wissen es aus Science-Fiction und anderen Betrachtungen über die Zukunft aus der Vergangenheit: Das meiste, was wir ‚erfinden‘, schwirrt schon lange in verschiedenen Köpfen umher bis es sich dann irgendwann, ermöglicht durch die richtige Konstellation unzähliger Faktoren, manifestieren kann. Susan Sontag hat in Ihren Tagebüchern im Jahre 1965 unsere von Smartphones & Tablets durchtränkte Welt beschrieben:

Ein Roman über die Zukunft. Maschinen. Jeder Mensch hat seine eigene Maschine (Speicherbank, verschlüsselte Entscheidungsinstanz etc.). Man »spielt« auf der Maschine. Alles sofort verfügbar. (Susan Sontag, Ich schreibe um herauszufinden was ich denke, 2013)

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