Top Navigation

«Der einzelne, isolierte schöpferische Autor ist wohl eine Fiktion»

Die Historikerin und Autorin des Werkes «Autoren und Apparate» Monika Dommann gibt im Interview mit der Zeit Online einen Einblick in die Inhalte ihres Buches, welches vor kurzem im S. Fischer Verlag erschienen ist. Sie zeigt, wie sich die Entwicklung des Urheberrechts vor allem auch entlang einer technikgeschichtlichen Betrachtung äusserst aufschlussreich erzählen lässt. Auf die Frage des Interviewers welche Rolle dabei der Urheber spielt, erklärt sie, dass erst die Moderne den kreativen Einzelschöpfer hervorgebracht hat und dass sich die Urheberrechtsdebatten zwar meistens um diesen Schöpfer drehen, dieser individuelle Urheber aber so wohl gar nicht existiert. Dabei erwähnt Sie auch Ludwik Fleck dessen «Entstehung und Entwicklung einer wissenschaftlichen Tatsache» ich neben Dommanns «Autoren und Apparate» auch bestens empfehlen kann. Weiterhin passend dazu aus dem buch & netz Programm: «Der Autor am Ende der Gutenberg Galaxis» von Felix Stalder.

«Neue Ideen entstehen durch Austausch, Überlieferung und Imitation, oder in den Worten des Wissenschaftsforschers Ludwik Fleck: durch Denkverkehr. Der einzelne, isolierte schöpferische Autor ist wohl eine Fiktion.» (Monika Dommann im Gespräch mit Zeit Online, März 2014)

Blogbeitrag zu
Entstehung und Entwicklung einer wissenschaftlichen Tatsache
Autoren und Apparate
Der Autor am Ende der Gutenberg Galaxis
Weiterlesen
«Das Thema dieses Buchs ist also das Urheberrecht und der Miss­brauch, der heute mit ihm getrieben wird.»
Neuerscheinung: Erster Entwurf eines Versuchs über den Zusammenstoss des Urheberrechts mit dem Internet
Das allmähliche Verschwinden der freien Kultur
Von der so gut wie unbekannten Schrift zum Klassiker
Neun Thesen zur Remix-Kultur
Aus dem buch & netz Katalog
Ähnliche Beiträge

, , , , ,

No comments yet.

Schreibe einen Kommentar